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Ozon-Sauerstoff-Therapie I Pharmakologie des Medizinischen Ozons

Fortsetzung

Ozon-Peroxide als Second Messenger Moleküle.
Membran-assoziierte Ozon-Peroxide könnten als reaktive Sauerstoffverbindungen, weniger aggressiv als Superoxidradikale -O-O- und H2O2, über Cystein Seitenketten (cystein residues) und/oder Reduktion durch Glutathion GSH als Second Messenger fungieren und die Regulation der Antioxidantien übernehmen, also ohne SOD und Catalase-Bedarf wie im oxidativen Stressgeschehn entsprechender Krankheitsbilder.

Das kurzkettige Hydroxy-Hydroperoxid mit seiner geringen Tendenz zu radikalischen Reaktionen könnte als Redoxsignal z.B. über die Kernfaktoren NFkB im Stress-und Entzündungsgeschehen oder über Nrf2 die Regulation antioxidativer Schutzmechanismen initiieren (Viebahn 2006; Gough 2009; León 1998)

Aus Ozon-Peroxiden gebildetes H2O2, wie verschiedentlich vorgeschlagen (Bocci 2011), dürfte diese Funktion eher nicht erfüllen, da bei entsprechenden Patienten der H2O2-Gehalt in der Regel pathologisch erhöht, die entsprechende Signaltransduktion insuffizient ist und ein Defizit an antioxidativen Enzymen zu verzeichnen ist.

Die pharmakologischen Effekte des Medizinischen Ozons sind inzwischen gut untersucht, dokumentiert und publiziert:

1. verbesserte Sauerstofffreisetzung durch Aktivierung des Erythrozytenstoffwechsels
2. Immunmodulation durch Aktivierung der immunkompetenten Zellen
3. Regulation der zellulären Antioxidantien